Hilfe bei Burnout

Seelischer Stress, Unterforderung oder physische und psychische Überlastung können Gründe für einen Burnout sein. Es ist wichtig, dass man die Frühwarnzeichen rechtzeitig erkennt. Sollte das allerdings nicht geschehen, so heißt es: auf zum Fachmann!

Es gibt keine allgemeine Behandlungsmethode, die auf jeden Burnout-Betroffenen zutrifft – denn die Gründe des Burnouts können aus ganz unterschiedlichen Bereichen stammen.

In den frühen Stadien des Burnouts kann es ausreichen eine "Stress-Pause" einzulegen. Dies kann manchmal schon ein mehrwöchiger Urlaub oder aber auch eine Kur sein. Hierbei geht es darum, vom Alltag wegzukommen und sich an einem anderen Ort mit anderen Gedanken zu beschäftigen und zu entspannen.

 

In diesem kurzen Video spricht eine Burnout-Expertin dazu, was man tun kann:


(Dieses Video über Burnout auf YouTube ansehen)

 

Psychosomatischer Klinikaufenthalt gegen Burnout

Es gibt Kliniken, die sich auf Burnout spezialisiert haben und besondere Behandlungsmethoden anbieten, die individuell auf jeden Patienten angepasst werden. Die Kosten für diese Art von Behandlung werden von den meisten privaten Krankenversicherungen übernommen. Der Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik dauert meist zwischen 3 und 6 Wochen.

In dieser Zeit werden verschiedene Therapien durchgeführt, wie unter anderem die Psychotherapie. Diese findet vorwiegend in Einzelsitzungen statt. Außerdem wird der Patient auch körperlich, z.B. mit Hilfe eines Langzeit-EKGs, der Lungendiagnostik und weiteren Diagnostiken überprüft.

 

Psychotherapeutische Hilfe bei Burnout

Es ist sehr ratsam, für Burnout-Betroffene einen Psychotherapeuten aufzusuchen, der sich mit dem Patienten gemeinsam auf Ursachenforschung begibt. Der Psychotherapeut erstellt dann auf den Ursachen basierend einen individuellen Behandlungsplan.

Was ist Psychotherapie?

Die Behandlung seelischer Probleme mit anerkannten psychotherapeutischen Verfahren wird im Allgemeinen als Psychotherapie bezeichnet.

Wer bezahlt die Psychotherapie bei Burnout?

Es gibt drei Verfahren, die auch von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet werden. Dazu gehören die Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die analytische Psychotherapie.

Wo finde ich einen passenden Psychotherapeuten?

Psychotherapie ist eine Zusatzqualifikation, deshalb wird unterschieden zwischen ärztlichen Psychotherapeuten und psychologischen Psychotherapeuten.

Für den passenden Psychotherapeuten entscheidet man sich am besten nach einer kostenlosen Probesitzung. In dieser Probesitzung kann erfahren werden, ob es möglich ist ein Vertrauensverhältnis mit dem Therapeuten aufzubauen.

Wie lange dauert die Psychotherapie bei Burnout?

Diese Frage muss für jeden Betroffenen ganz individuell beantwortet werden, da die Ursachen und die Stärke des Burnouts ganz unterschiedlich sein können. In der Regel benötigt ein Burnout-Betroffener zwischen 20 und 100 Sitzungen.

 

Burnout und Hypnose

Eine häufig angewandte Methode gegen Burnout ist die Hypnose. Das Hypnose Zentrum Berlin bietet z.B. unter anderem ihren Kunden eine speziell auf Burnout abgestimmte Form von Therapie an. In 3-5 Intensivsitzungen wird der Betroffene in tiefe Trance versetzt und es wird nach der Ursache des Burnouts geforscht. Mit dem Wissen aus dem Unterbewusstsein kann dann das Problem in der nächsten Sitzung behandelt werden.

 

Mit der Natur gegen Burnout

Pflanzenpräparate werden zusammen mit anderen Behandlungsmethoden eingesetzt. Sie dienen als Unterstützung der anderen Burnout-Behandlungen. Baldrian hat eine beruhigende Wirkung, während Johanniskraut die Stimmung aufheitert. Lavendel wirkt stimmungsausgleichend.

Auch homöopathische Mittel können bei Burnout eingesetzt werden, z.B. Arsenicum Album D12, Zincum Mettalicum D10, Causticum Hahnemanni D12 oder Arnica D12. Sie sollten den Einsatz der homöopathischen Mittel zunächst mit einem Arzt besprechen und dann individuell aussuchen.

 

Massagetechniken als Mittel der Entspannung

In Zeiten von Stress und Burnout ist es wichtig, dass sich der Betroffene Zeit nimmt zum Entspannen. Das kann beispielsweise durch Massagen passieren. Durch diese Art von Behandlung wird der Körper nicht nur für den Moment in Ruhe versetzt, sondern der Patient verändert auf Dauer seine Einstellung und beugt damit Burnout vor.

 

Burnout-Behandlung: Techniken zur Entspannung

Eine weitere Behandlungsmethode ist das Erlernen einer der zahlreichen Entspannungstechniken. Ob Yoga oder Meditation, Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training, die Auswahl erscheint riesig.

Bei der Wahl der passenden Entspannungstechnik kommt es darauf an, wie viel Zeit der Betroffene aufwenden will und ob er die Techniken lieber allein oder in einer Gruppe ausüben möchte.

Die Volkshochschule bietet Gruppen-Kurse zu den einzelnen Techniken an. Es gibt aber auch so genannte Fantasiereisen auf CDs und als MP3s, die bei Bedarf sowohl zu Hause als auch unterwegs immer verfügbar sein können und wenig zeitaufwendig sind. Weiterhin gibt es natürlich auch CDs, die dem Burnout-Betroffenem die anderen Entspannungstechniken näher bringen.

 







 

Gefühl der emotionalen Leere und Apathie

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Verlust von Lebensfreude und Zuversicht

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Eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit

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