Eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit

Wer sich auf dem Weg zum Burnout befindet, fühlt sich energielos, schlapp und schon fast apathisch. Das Nichtstun und die Gleichgültigkeit fordern die letzte Kraft des Betroffenen. Die Lebensfreude verschwindet. Der Körper fühlt sich an, als wäre er immer schwächer und die Leistungsfähigkeit fällt rapide ab. Nicht nur im Beruf, sondern auch im Privatleben.

Die üblichen Aufgaben des Alltags scheinen unmöglich und als unlösbare Belastung, die ständig auf den Rücken gespannt werden muss. Morgens aufstehen fällt schwer und scheint als unnötig, wenn man einfach nicht mehr kann.

Das Potential ist da, aber die körperliche Leistungsfähigkeit sackt ab und du würdest am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Du schleppst dich trotzdem zur Arbeit. Du bist ganz träge und hast einfach keine Lust mehr, den ganzen Tag im Büro zu sitzen. Dein Körper gaukelt dir vor, dass du total erschöpft bist und am besten heute Morgen im Bett geblieben wärst.

Die Leistungsfähigkeit nimmt von Tag zu Tag ab. Wenn du dann abends, nach der Arbeit, wieder nach Hause kommst legst du dich erst mal auf die Couch und verbringst dort den Rest des Abends. Leidend.

Es wird immer schlimmer. Dann stellst du irgendwann fest, dass deine körperliche Leistungsfähigkeit so eingeschränkt ist, dass du es morgens nicht mehr aus dem Bett schaffst. Der Prozess bis zu diesem Punkt dauert in der Regel 6-12 Monate. Meistens suchen Frauen wesentlich früher Hilfe, als Männer.

 

Eingeschränkte Leistungsfähigkeit - was tun?

Die Frage kommt dann natürlich auf: Ich möchte nicht mehr in meiner körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt sein, was tun?

Die Antwort lautet: Sport!

Natürlich werden sich jetzt die Burnout-Betroffenen an den Kopf fassen und sagen: „Jetzt soll ich mich auch noch sportlich betätigen?“ Aber die Antwort ist ganz klar: Ja! Bewegung ist eine sehr gute Hilfe gegen diese eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Wir reden hier nicht von Hochleistungssport, sondern einfach nur von regelmäßiger und moderater Bewegung.

Es wird besonders am Anfang schwerfallen, sich nach der Arbeit noch dazu aufzuraffen und wieder in Bewegung zu setzen, aber die Belohnung wird folgen. Du solltest dir ruhig zwei oder drei Mal die Woche eine gute dreiviertel Stunde nach der Arbeit für die körperliche Betätigung Zeit nehmen.

Laufen scheint da für viele eine optimale Lösung. Hierbei kannst du dir eine leichte Strecke aussuchen, die du laufen möchtest. Übertreibe nicht bei dem Tempo, sondern laufe in einer dir angenehmen Geschwindigkeit. Wenn du danach dann nach Hause kommst und dich unter die Dusche stellst, wirst du merken, dass sich dein Körper bereits jetzt schon wohler fühlt.

Nach ein paar Wochen setzt dann bestimmt auch bei dir das Gefühl ein, wieder mehr körperliche Leistungsfähigkeit zur Verfügung zu haben. Dir wird auch auffallen, dass dir die Strecke, die du dir am Anfang ausgesucht hast, durch dein regelmäßiges Training wesentlich leichter fällt. Entweder kannst du in der gleichen Zeit weitere Strecken laufen, oder aber du bist weniger geschafft sein, nachdem du die Strecke beendet hast.

 

Mit Sport gegen das Burnout Syndrom

 

Warum hilft körperliche Betätigung?

Auf dem Weg zum Burnout wirst du träge und hast einfach keine Lust mehr irgendwas zu tun. Du kommst nach Hause und verbringst den Rest des Abends auf der Couch. Du hast einfach keine Energie und Kraft mehr. Aber das Nichtstun lässt deine Muskeln schwach werden. Denn wer seine Muskeln nicht benutzt und jeden Abend in der Horizontalen verbringt, baut seine Muskeln ab.

Dagegen musst du etwas tun! Ansonsten kommst du aus diesem Kreisel nicht mehr heraus. Stärke deinen Kreislauf, dein Immunsystem und erhöhe deine körperliche Leistungsfähigkeit durch Bewegung.

Außerdem bist du dadurch an der frischen Luft und kannst deine Sauerstoffreserven, die du vielleicht den ganzen Tag im Büro verbraucht hast, wieder aufladen.

 

Gefühl der emotionalen Leere und Apathie

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Verlust von Lebensfreude und Zuversicht

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Eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit

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